4 Esel 12 Beine op Jöck

15.04.2018 -18.4.2018

15.04.2018
Am  2 Tag haben wir unsere Hufschuhe ausprobiert  die am Tage der Abreise maßgefertigt geliefert wurden.
Ich werde immer wieder gefragt: Warum Hufschuhe.
Hufschuhe haben die Hauptfunktion die Hufe vor erhöhtem Abrieb und vor kleinen Steinen, die in die Hufe eindringen können, zu schützen. Dringen kleine Steine zu tief in den Huf ein, so fängt der Esel an zu lahmen. Die Tour muss dann unter umständen für einige Wochen unterbrochen werden.

 

16.04.2018
Von Oelinghoven nach Ittenbach
An diesem Tag waren sowohl die Pferde als auch die Esel ziemlich nervös. Vor allem Pepe war an diesem Tag besonders geräuschempfindlich, man kann sagen sogar schreckhaft. Es war eine sehr kurze Etappe mit Quartiersuche. In Ittenbach angekommen fragten wir eine junge Dame nach einer Wiese für unsere Esel. Sie rief noch eine Freundin hinzu. Beide Damen waren von unserer Tour begeistert. Frau Linhat lud uns dann ein, unser Esel unterzubringen und ein Zimmer hätte sie auch für uns. Drei lebhafte Jungs und ihr Ehemann begrüßten uns am Haus. Es sprach sich schnell in der Straße herum das wir bei Linhat untergebracht waren und genau so schnell kamen die Kinder aus der Umgebung. Wir hatten gemeinsam mit den Kindern viel Spass und ließen den Abend in einem Glas Bier und Wein ausklingen.

17.04.2018
Von Ittenbach nach Kalenborn
Paula und Pepe waren an diesem Tag vorbildlich ( brave Eselchen). Wir gingen fast ausschließlich über Waldwege. Der Weg war leicht bergig und sehr gut zu begehen.  In Kalenborn angekommen fragten wir nach der Unterkunft bzw. Wiese  für unsere Esel. Auch dort wurden wir spontan  aufgenommen. Wir durften in einem schönen Gartenhaus übernachten und die Nachbarschaft lud uns zum Abendessen und zum Frühstück ein. Wir ließen den Abend bei der Familie Milz ruhig ausklingen.

18.04.2018
Von Kalenborn nach Neschen (erste kleine Herausforderung)
Herr Milz, ein leidenschaftlicher Reiter begleitete uns ein Stück auf dem Weg nach Neschen mit seinen Araber Stute.  Wunderschöne Waldwege traumhafte Aussichten und absolutes Kaiserwetter. Wir bewegen uns am Rande des Westerwaldes, so dass wir an diesem Tag einige Höhenmeter machen mussten. Wir wollten den Tag ohne Zwischenetappe durchziehen und gingen die Tagestour völlig locker an. Unsere Esel hatte allerdings eine völlig andere Vorstellung als wir und gingen außergewöhnlich schnell. Ich vermute sie eilten der Araberstute nach und legten sich mächtig ins Zeug. Es war völlig klar Mensch und Esel würden das Tempo bin Neschen niemals durchhalten. Wir beschlossen spontan einen Zwischenstopp einzulegen und die Esel in Ruhe grasen zu lassen. Nach ca. einer Stunde legten wir wieder den Packsattel auf und das Spiel wiederholte sich. Schnelles Tempo, unsere Esel liefen wie von der Tarantel gestochen und waren einfach gut drauf. Kurz vor dem Abstieg zur Wied verabschiedet sich Jürgen mit seiner Araber Stute. Unten an der Wied angekommen spürte man den 2 und 4 beinigen Eseln das mörderische Tempo an. Nun ging es im gemäßigten fast schleppendem Tempo Neschen entgegen, wo wir bereits erwartet wurden.

 

2 Kommentare

  1. Wilfried

    Hallo Ihr Lieben, wo bleibt denn der Bericht des 2. Tages und des 3. und…………….

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    1. guenni (Beitrag Autor)

      Ich kann es sehr gut verstehen, das viele , die unsere Tour verfolgen, möglichst zeitnach einen Bericht sehen möchte. Wir sind auch bemüht zeitnach zu berichten. Ich glaube aber, dass die Berichte unregelmäßig erfolgen werden, weil oft abends die Zeit nicht bleib, bzw. wir von den täglich neuen Gastgebern in Anspruch genommen werden. Dazu haben sie ein gutes Recht, denn schließlich schenken sie uns sehr viel Vertrauen. Sie möchten unseren Erlebnisse und Beweggründe aus erster Hand bekommen.
      Also immer schön locker bleiben die Berichte werden kommen.

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