4 Esel 12 Beine op Jöck

16.05.

Übernachtung auf dem Biohof Schmider in Stein
Gestern haben wir an einem großen Grillplatz Mittagsrast gemacht. Aus dem benachbarten Waldkindergarten hatte eine Kinderschaar viel Freude beim Eselstreicheln.
Durch das sich anschließende riesige Waldgebiet ging es Richtung Pforzheim
Gleich am Ortanfang von Stein kamen wieder Kinder auf uns, bzw. auf die Esel zu. Die Mutter brachte Brot und die Kinder noch Wasser und frisch geschnittenes Grass. Sie selbst haben einen kleinen Zoo mit Minischweinen, Ziegen, Hühner, Kaninchen, Schildkröten und Tauben.

Eine Nachbarin kam noch dazu. Sie hatte zwar Geburtstagsgäste, aber die Esel wollte sie von nahem betrachten. Sie selbst wolle kommende Woche zu einer längeren Radtour aufbrechen, aber eine Esel Tour, und noch dazu eine wie wir sie unternehmen würden, sei doch etwas ganz besonderes.
Die Familie mit den Kindern überlegte wo wir wohl übernachten. Nach kurzem Gespräch telefonierten sie mit den Verwandten vom Biohof außerhalb des Ortes. Diese mussten kurz mit dem Wagen weg und wollten in einem vorbei kommen.
Als sie unsere Esel sahen, lud man uns für die Nacht auf den Schmider-Hof ein. Neben der Familie mit drei Generationen, leben dort ca. 400 Puten und über 40 Rinder, auch einen tollen Demeter Hofladen gibt es. Unsere vierbeinigen Wandergesellen können auf einer großen Weide über Nacht grasen. Wir wurden mit köstlichen Bioprudukten und dem Urtrunk, einem Bier aus der Lammsbrauerei, bewirtet. Gespräche über die Verantwortung gegenüber den Vorgängergenerationen, die den Hof, einschließlich der ertragreichen Erde, aufgebaut haben, gaben uns tiefe Einblicke in das zwar befriedigende aber auch arbeitsreiche bäuerliche Leben. Dabei fällt gerade für nachhaltig wirtschaftende, neben der auf jedem Hof üblichen Arbeit, noch viel an zusätzlicher an, wie aufwendige Fruchtfolgen, Ungeziefervermeidung ohne Giftspritze, ausführlichere Dokumentationspflichten, etc. So reicht die Siebentagewoche nicht aus und Familienmitglieder, wie die bereits recht betagte Großmutter müssen mithelfen.
Am nächsten Tag erhielten wir trotzdem noch weitere, großartige Hilfe. So vermittelte man uns eine sehr fachkundigen Hufschmied und brachte Günter zu Sattler und Schuhmacher um die abgelaufenen Hufschuhe zu reparieren

2 Kommentare

  1. Schmider Birgitt

    Guten Morgen Günter und Josef
    Heute seid ihr sogar in der Pforzheimer Zeitung abgebildet.Ich versuche, euch den Artikel zu schicken.
    Ich hoffe, ihr seid nach dem Regen wieder vollends trocken geworden. Von nun an scheint die Sonne im Schwarzwald für euch.
    Alles Gute
    Birgitt und Theo Schmider

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  2. Ilona

    Hallo ihr vier.Paar Bilder wäre nicht schlecht,von eurer Tour.Ich wünsche euch vier noch viel Spaß.Liebe grüße aus Bonn-Holzlar bei Beuel.Lg Ilona

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